Produktion. Weil selber bauen schöner ist. Part I

Vielleicht hat es schon jemand in meine Posts im EVEger hineininterpretiert, aber ich werde einen Teil der ISK nun mit Produktion verdienen. Mir sind die Gewinne dieses Berufszweigs in EVE schon lange kein Geheimnis mehr – ich kaufe seit Ewigkeiten von Produzenten Waren in verschiedensten Größen und Mengen ab (zu einem Preis zwischen der Jita-Buy und Jita-Sellorder) und verkaufe sie selbst mit Gewinn. Nachdem ich mich aber mehr aus langeweile in die Produktion hineingelesen hatte und meine ersten Rechnungen von annehmbaren Gewinn zeugten, wollte ich das ein wenig vertiefen. 4 Spreadsheets aus dem Internet später und die Browserleiste voller Bookmarks, die mich online die Profitabilität von Items checken lassen kann gings da auch schon zu profitablen T1-Items. Und ich muss sagen, dass die Aussage “Der T1-Markt wirft keinen Gewinn ab” nur in sehr begrenztem Umfang wahr ist. Ja, der Markt ist weniger ergibig, aber wie sagt schon meine Mutter – “Wer suchet, der findet. Und wer nicht findet, der suchet gefälligst weiter.”.

Diesem Rat folgend setzte ich mich mit den gegebenen Mitteln einen Abend hin und staunte nicht schlecht, als der monatliche Gewinn pro Charakter in der Woche schon hier bei mehr als 1 Milliarde liegt – im schlimmsten Falle. Die Rechnung ist folglich diese:

1000 Millionen / 7 Tage = 142 mio / Tag = 5,95 mio / Stunde = 0,595 mio / Slot

Folglich müsste jeder Slot durchgehend 595.000 ISK pro Stunde erwirtschaften, um 4 MILLIARDEN ISK im Monat an Gewinn zu erwirtschaften. Natürlich kommen dazu noch Steuern dazu und die laufenden POS / NPC-Slotkosten dazu, aber das ist im Vergleich eher wenig. Wohlbemerkt rede ich hier von >einem< Charakter, es wird auch noch mehr, wenn mehr Charaktere produzieren, der Char dazu ist verhältnismäßig fix geskillt.

Nun kann man sagen, “Das ist reines Theorycrafting, die Realität sieht anders aus”. Das Perverse aber ist, dass ich seltsamerweise >sowohl< in der Theorie >als auch< in der Praxis bei meinen Tests auf noch höhere Beträge gekommen bin. Wohlbemerkt aber mit einem Ankauf der Produktionsmaterialien in der Buyorder und dem Verkauf des fertigen Zeugs in der Sellorder bei perfekten Skills für die Steuerreduktion. Ebenso muss bedacht werden, dass die zum produzieren nötigen Materialien im direkten Kontext mit dem Gewinn stehen, für viel Gewinn am Ende auch eine mitunter krass hohe Investition am Anfang steht. Wenn ich von 10% Gewinnmarge eines Items ausgehe von Rohmaterial zu Endprodukt, müssten so pro Woche folglich etwa 10 Milliarden ISK investiert werden. Eine Menge die ich nicht ohne weiteres investieren kann, ohne mich dabei im Trading zu weit zurückzuwerfen. Folglich ist man auf Items mit einer höheren prozentualen Marge angewiesen, wenn man die Investition niedriger halten möchte. Außerdem geht man gewisse Risiken ein, wenn man solche Mengen an Waren im Highsec verschiffen will, schließlich kann man jederzeit suicide-Gankern vor die Füße purzeln. Weiterhin kann man es nun auch vergessen für eine getarnte Transportmöglichkeit die Orca zu nehmen, da diese nun nicht mehr über einen unscanbaren Corphangar verfügt. Ich schätze hierfür sollte man Freighterdienste wie z.B. Redfrog bemühen müssen oder mehrere male fliegen müssen.

Wie viel ISK ich letztlich in die Produktion stecken werde, muss ich sehen wie die Investmentgeschichte läuft. Es scheint mir recht hoher Gewinn zu sein, der auch im Bezug auf die vergangenen und zukünftigen Änderungen der Herstellungskosten der Schiffe sehr sicher wirkt. Wie weit das letztlich führt, wird sich aber dann letztlich im Sommer zeigen.

 

(für all jene, die sich über 2 Blogeinträge in so kurzer Zeit wundern: wordpress machte mir die letzte Woche einige Probleme, wodurch ich keine Formatierungen anpassen oder Posts online schalten konnte – einzig schreiben war mir möglich)

Hauseigenes Investmentprogramm

Nun bin auch ich eine kleine, laufende Ponybank. (klicken + lesen empfohlen)

Spaß beiseite, EVE is seriuz spazeship biznis und Ponys sind nur in der Lasagne zu finden. Man kann nun bei mir auch ISK anlegen. Der Grund für diesen Schritt ist simpel – meine Kapazitäten sind unterfordert, da mein mir zur Verfügung stehendes Kapital ist zu gering ist um diese auszufüllen. Ergo müssen mehr ISK her, was mir 2 Optionen lässt: warten und weitermachen wie bisher oder ISK aus externen Quellen beschaffen. Da ich nur ungern schnorre und zum scammen zu gutmütig bin, ist es doch naheliegend ein Anlageangebot zu unterbreiten.

Da mir aber auch das zu langweilig ist, habe ich mir ein paar Dinge einfallen lassen. Warum keine zusätzliche Kopplung an die Gewinne die gemacht werden ? Mal ehrlich: den größten Gewinn aus Investments ziehen logischerweise die Investmentnehmer, das ist in EVE genauso wie im RL mit z.B. den Banken. Gut, rein von der Konsequenz her ja auch nur logisch da sie ja auch mit dem Geld arbeiten. Anders als im RL trage ich als Investmentnehmer hier aber ausnahmslos alle Risiken der Investitionen und habe den Stress mit dem Traden und Prodden am Hals. Daher werde ich mir ansehen in welchem Verhältnis die Zinsen zu den Gewinnanteilen stehen werden und werde eventuell eine Staffelung einfügen, die von meinem Gewinn und der investierten Menge abhängt. Das steckt aber noch in den Kinderschuhen und wird noch näher ausgefeilt, wenn die Anlage angelaufen ist und Daten verfügbar sind.

Dann ist da noch die Sache mit dem regelmäßigen Verlosen von Navy-Frigs & Cruisern – je weniger Leute bei mir anlegen, desto höher ist die Chance für die Anleger ein Schiff zu gewinnen bzw. den Wert dieses Schiffes auf ihr Guthabenkonto schaufeln zu können. An sich ein reines Glücksspiel, das hoffentlich die Anlage als solches ein wenig attraktiver macht. Im späteren Verlauf soll da noch ein wenig hinzukommen in Form von z.B. eines Weihnachtskallenders o.ä., aber auch hier werde ich erstmal noch ein paar Ideen sammeln (bin für Vorschläge offen).

Welcher Sache ich aber noch etwas skeptisch gegenüberstehe ist, dass ich die Gewinne des Produzierens von den Steuern des Tradens für die Beteiligung trennen muss. Folglich in N.E.A.T. die Steuern der Ein- und Verkäufe einzeln wegklicken… da muss ich noch ne Lösung für finden.

Aber da bin ich zuversichtlich, bislang hat das alles irgendwie funktioniert 🙂

Trading-Corporations – Vorteile, Nachteile, Umsetzbarkeit

Es gibt quasi für alle Vorlieben in EVE Corporations.

PvE-Corps
Produzenten-Corps
Piraten-Corps
Nullseccorps
Corps zum erstellen von Jumpclones
Miningcorporations
Wurmlochcorps
Alroundcorporations die von allem was bieten
und
so
weiter
und
so
fort

Aber es gibt keine mir bekannte Corporation, die sich rein und ausschließlich dem Trading verschrieben hat. Die meisten Corporations die sich “Trading” in ihrer Beschreibung auf die Flagge geschrieben haben sind meiner Beobachtung nach besagte Allroundcorporations in denen der Tradingaspekt jener ist, den Kram der Produzenten oder den angefallenen Loot der Missionrunner nach Jita zu karren und dann je nach Bedarf in der Buy- oder Sellorder zu verticken oder gleich einen festen externen Trader zu haben, der die Sachen ankauft. An sich reiner Warenverkauf, der mit eigentlichem Trading nur wenig zu tun hat (Wortklauberei, ich weiß).

Nun stellt sich sicherlich einigen Leuten die Frage: warum gibt es keine auf Trading ausgerichteten Corporations ? Es liegt eine Menge Gewinn in Jita, Amarr, Rens, Dodixie… lassen wir das, ich glaube ihr wisst was ich meine. Warum nicht durch mehrere Trader viel Gewinn erwirtschaften ? Dem möchte ich heute nachgehen. Bevor ich mich aber auf die Vor- und Nachteile des Ganzen stürze, muss ich ein wenig näher auf die zahllosen Möglichkeiten eingehen, wie eine Tradingcorp überhaupt organisiert sein kann.

Führungsmöglichkeiten einer Tradingcorp

Eine Corp muss verwaltet und organisiert, oft sogar auch zentral geführt werden, soviel sollte außer Frage stehen. So besteht wie bei allen anderen Corparten auch bei Tradingcorps ein riesiger Spielraum in der Führungsart – sie kann rein kommunistisch geprägt sein oder aber auch ein loser Zusammenschluss von befreundeten Tradern, die einfach nur die Vorzüge eines gemeinsamen Corpchats zu schätzen wissen. Dazwischen gibt es unzählige Facetten der Corpführung, wie ungewöhnlich (und unwahrscheinlich) sie auch sein mögen. Folglich ist auch die Betrachtung der Vor- und Nachteile entsprechend schwer, da z.B. bei einem losen Zusammenschluss von Tradern das Risiko des Diebstals relativ gering ist, wenn sich das Kapital des einzelnen in den Händen der tatsächlichen Eigentümer befindet und der Corpbesitz vergleichsweise gering ist. Dem Gegenüber können diese Trader natürlich auch nur voneinander auf der Ebene des Know-Hows z.B. in Form von Absprachen profitieren, nicht aber von einer Kapitalzusammenlegung. Folglich werde ich bei der Betrachtung der jeweiligen Vorzüge und Nachteile alle in Frage kommenden beleuchten und es eurer Überlegung überlassen, welche dieser Vorteile nun für eine z.B. kommunistische Corp zutreffen könnten oder nicht. So erspare ich faule Socke mir nämlich, dass ich mich im Wirrwar der Corpführungsmöglichkeiten verirre, die selbst ein riesiges Thema für sich ist.

Vorteile

Marktmanipulation
Wenn man den Preis einer Ware beispielsweise durch gezielte Nachfragemanipulation merklich im Preis steigert kann man aus dem erhöhten Marktpreis Gewinne ziehen. Mit mehreren Spielern lässt sich das leichter in mehreren Hubs abziehen – weiterhin ist die verfügbare Gesamtkapitalmenge höher, der Einfluss folglich auch stärker. So kann man auch mit getrenntem Kapital an einem Strang ziehen, lediglich der Gewinn muss am Ende geteilt werden, da ansonsten Unregelmäßigkeiten beim individuellen Gewinn entstehen können (in Hub A bringt das ganze mehr Gewinn als in Hub B).

Größere Marktabdeckung
Viele Augen sehen viel, viele Trader können den Tag bei geringerem Stress für den Einzelnen besser und effizienter am Markt nutzen und außerdem schneller auf günstige Gelegenheiten reagieren.

Größeres Kapital
Ein Trader ist in seinen Möglichkeitenmeist nur in 2 Sachen beschränkt: in seiner Orderzahl und in seinem ihm zur verfügung stehendem Kapital. Dem Orderproblem kann man mit mehr Charakteren auch gut allein entgegenwirken, das Kapital hingegen lässt sich nicht so schnell vervielfachen. Ein Trader hat viel Kapital, viele Trader haben >mehr< Kapital mit dem sie am Markt hantieren können und >mehr< Kapital bedeutet letztlich auch >mehr< Reingewinn.

Arbeitsteilung wird ermöglicht, dadurch weniger Mühe für den einzelnen
Arbeitet ein Trader beispielsweise den Bereich ab für den er verantwortlich ist, kann er diesem mehr Zuwendung zukommen lassen und sorgfältiger und intensiver planen, sowohl im Wissen um die Waren selbst (aka Spielverständnis) als auch in jenem Wissen um die sie betreffenden Einflüsse (einfachstes Beispiel: Zusammenhang von T1-Items mit dem Mineralienpreis, da T1-Items aus diesen geschaffen werden). So kann sich weitergedacht eventuell auch leicht eine individuelle “Spezialisierung” herausbilden, die beispielsweise bei Spieländerungen (Patches) die Gruppe schneller und u.U. auch gewinnbringender agieren lassen kann.

Weniger finanzielle Mehrbelastung des Einzelnen durch gemeinsame Logistik
Ich kenne das selbst – es muss viel Volumen von A nach B transportiert werden und man selbst hat nicht die nötigen Transportkapazitäten. Nun hat eine Tradercorp eventuell so etwas wie einen corpeigenen Freighter / Jumpfreighter, auf den die Mitglieder zugreifen können um ihren Kram selbst zu haulern. Folglich muss sich nicht jeder Einzelne so ein teures Schiff anschaffen, sondern man teilt die Anschaffungskosten einfach untereinander.

Nachteile

Gewinnteilung
Der Gewinn aller Mitglieder muss u.U. geteilt werden. Hierbei ist meiner Meinung nach auch wichtig, dass der zu erwartende Gewinn des Einzelnen nach der Teilung über jener Gewinnerwartung liegen sollte, die der einzelner Trader für sich genommen hätte. Ist das nicht gewährleistet, so wird die Corporation und die Zusammenarbeit der Spieler an sich vom profitorientierten Standpunkt relativiert – es entstehen Opportunitätskosten für die einzelnen Mitglieder. Man muss bedenken: je mehr Leute da sind, desto kleiner werden auch die Stückchen die jeder vom Kuchen bekommt. Und wenn der Kuchen nicht im selben Maße wächst, bäckt sich so macher dann doch lieber seine eigenen Brötchen. Weiterhin könnte sich das einzelne Mitglied eingeengt fühlen, denn entweder man setzt auf die Ehrlichkeit der Mitglieder im Hinblick auf ihre Gewinne oder man kontrolliert das ganze zentral über die API nach. Dass auch da heftig unterschlagen und betrogen werden kann sollte klar sein.

erhöhte Scamgefahr
Sobald ein Einzelner über die eventuell gemeinsam genutzten Möglichkeiten der Corpverwaltung Zugriff auf Corpbesitzt erhält (wie beispielsweise die weiter oben aufgeführten Freighter/Jumpfreighter), besteht immer die Gefahr, dass dieser damit durchbrennt. Diese Gefahr multipliziert sich mit jeder Person mit Zugriffsrechten.

Alleingänge sind kontraproduktiv
Wenn ein Einzelner vom vorher besprochenen Kurs abweichen will, endet es unter Umständen unwissentlich mit einem unnötigen Konkurenzkampf der Order zwischen mehreren Mitgliedern. An den Ordern im Markt steht kein Name dran, wodurch vermeintliche Konkurenten eben keine solchen sind, sondern Corpkollegen die einfach selbst die Gelegenheit z.B. einer großen Marge wahrnehmen wollen – vielleicht sogar im Interesse der Corp. Folglich muss sich entweder zwingend jeder an seine ihm zugeteilten Bereiche des Marktes halten oder das ganze derartig durchgeplant sein, dass es zu keinen Überschneidungen und damit zu unbeabsichtigten Konkurenzkämpfen der Corpmitglieder am Markt kommt. Und hier kommen wir dann wieder zum Zwang der einzelnen Member, den ich persönlich auch schon im 0.0 leicht… sonderbar finde (“verpflichtende” CTAs beispielsweise).

Rekrutierung ist entweder gefährlich oder obsolet
Zuwachs zu einer Tradingcorp zu bekommen ist vermutlich per se schon sehr problematisch, bedenken wir die Anforderungen, das nötige Vertrauenslevel etc. . Unter Umständen >muss< man den Mitgliedern sogar einfach Zugriff auf gewisse Sachen (z.B. Corpeigene Freighter, Corpwallet, Corpbesitz, Informationen zu aktuell laufenden Aktionen etc.) geben, einfach damit das Konzept der Corp an sich stimmig ist. Nun steht man ähnlich wie viele andere Corps zwischen 2 Stühlen: gewähre ich neuen Mitgliedern diesen Zugriff und laufe früher oder später gefahr gescammt zu werden oder lasse ich es und habe dafür ein Mitglied, welches nicht von der Corp profitieren & am Gemeinschaftsgewinn mitarbeiten kann ? Ein “dazwischen” gibt es in vielen Corpführungsarten nur schwer bis gar nicht, eine Kommunistische Tradingcorp (was eigentlich ein Oxymoron ist :>) lebt in meinen Augen von der gemeinschaftlichen Arbeit am Reichtum der Corp und jeder profitiert davon. “Arbeit” aber schließt im Trading das Handtieren mit mitunter ungewöhnlich großen Mengen an ISK ein, mit welchen der damit Arbeitende aber letztlich auch leicht und ohne Konsequenzen befürchten zu müssen durchbrennen kann.

Absprachen können durch einzelne Mitwisser massiv zum eigenen Vorteil genutzt werden
Will man als Gruppe z.B. eine Marktmanipulation durchführen, ist es jedem Einzelnen ein leichtes schon vor dem “Cashout” (also der Gewinnmitnahme) der Corp sich mit einem dritten Charakter der Marktmanipulation zu eigenen Zwecken zu bedienen. Das mag nicht sonderlich nett sein, ist aber auch nur recht schwer für die Corp nachzuvollziehen.

persönliches Fazit

Insgesamt gesehen ist eine Tradingcorp an sich eine nette Überlegung mit einigen durchaus netten Vorteilen und “nice-to-have” – Möglichkeiten. Allerdings krankt diese Idee an einer Tatsache: Trading ist das erwirtschaften von ISK durch den Einsatz von ISK. Geht man den Weg, dass diese ISK bei den einzelnen Membern verbleiben und Corpbesitz an sich nicht existiert, verzichtet man auf gravierende Vorteile und es verbleibt “lediglich” der Weg der gemeinsamen Nutzung von Wissen und der gemeinsamen Planung und Durchführung von Aktionen, welche allerdings auch wieder durch einzelne Mitglieder mehr oder minder stark zum Eigenvorteil (und zum Nachteil der Corp) genutzt werden kann. Es verbleiben viele Probleme und Gefahren an denen eine solche Corp krankt und die nur schwer behoben werden können – mehrheitlich nur durch die Ehrlichkeit der Member, weniger über die verfügbaren Ingamemechaniken. Und in EVE auf die Ehrlichkeit von Spielern zu vertrauen… nun ja, man KANN es tun, empfehlen würde ich das jedoch wirklich nur in sehr sehr sehr sehr wenigen Fällen. An sich werde auch ich es so behalten, dass Traderkontakte zwar mal für den fachlichen oder freundschaftlichen Austausch miteinander sehr aufschlussreich und Unterhaltsam sind, eine Corp aber schon aus Gründen der Sicherheit für das eigene Wallet ausfällt.

PS: wer sich wundert, dass ich bei den Nachteilen nicht die Gefahr eines Wardecks (Krieg gegen die Corp) erwähnt habe – ich gehe davon aus, dass Trader sowieso in 99% aller Fälle auf der Station bleiben und in solchen Fällen die Logistik schlichtweg auf Alts oder Redfrog auslagern. Wer das nicht macht und von den üblichen Verdächtigen aus dem Freighter gebombt wird, ist da selber schuld.